Kontakt

Offenlegung gem. §25 Mediengesetz:

für das Stuwerkomitee,
Tina Leisch und Eva Müller,
Wien
kontakt [ät] stuwer [.] info

 

22 Gedanken zu „Kontakt

  1. Das gefällt mir. Diese moralinsaure Diskriminierung und Kriminalisierung von Prostituierten durch Politik und Exekutive ist untragbar.

  2. Solage die Sexarbeiterinnen ihrer Tätigkeit in den Bordellen und Studios nachgehen – ist dies ja kein Problem.
    Aber der vermehrte Straßenstrich aufgrund der Stundenhotels im Wohngebiet verärgert Heimgehende, die entweder von den Damen – oder den Freieren – belästigt werden. – und das ist wirklich nicht notwendig!

    1. meine güte, damit muss man eben zurechtkommen, hallo? ich bin eine frau und keine sexarbeiterin und ich gebe zu, es stört mich manchmal auch, die ganzen männer auf frauenschau. aber: so ist das eben! dass mich das manchmal nervt, wiegt nichts im vergleich zu der situation in der die frauen sind, und ausserdem, sorry, es gibt ganz andere probleme. damit komme ich schon noch zurecht, so ist das halt, na und? so schlimm ist es nicht, dann geh ich halt einfach weiter. ich finde es ziemlich tragisch, dass leute sich so über sexarbeit aufregen können. wir leben in einer großstadt, was wollen sie? die damen sind im moment in einer nicht besonders guten situation, mit der ganzen polizeischikane. das ist doch der skandal.

  3. ich wohne seit 65Jahren im Stuwerviertel habe alle Höhen und Tiefen selbst die einstigen Paradenstrizzi miterlebt Sie gehen mit Ihrem Komitee zu weit wenn Sie von Anliegen der Anrainer sprechen. Bei Ihren Beitrag im Fernsehen waren nicht mehr als 30Personen anwesend und ich glaube nicht das dies ein repräsentativer Querschnitt der Anrainer ist sondern nur Ihre persönliche Wunschvorstellung. Warum auch immer, völlig unverständlich ist mir auch das Ihnen der ORF die Möglichkeit gibt diesen Schwachsinn zu verbreiten. Blaulicht ist mir immer noch lieber als Netzstrümpfe in der Gasse

  4. Ich kann keine Zunahme des Straßenstrichs erkennen – ganz im Gegenteil. Und warum jetzt das hier Schwachsinn sein soll aber alle anderen Positionen richtig ist mir unklar.

    1. lebe auch seit ca 40 Jahren im Stuwerviertel – früher war der Straßenstrich bei der Messe/Prater und der Ausstellungsstraße.
      Aber seitdem es die „Frühstückspension Gabi“ in der Obermüllnergasse (nahe Ilgplatz) gibt, versammels sich die Damen bei der Fachhochschule und der Kreuzung Wohlnutstr/Obemüllnerg! – und da der Bezirk nichts daran ändern will (Stundenhotel – ca 200 Meter neben einer Schule?!?), bin ich froh, dass zumindest die Polizei die Damen + Freier hier vergrault !!!

      Dann sollen die armen Damen sich ein eignens Studio organisieren + mit ihren Beschützern dort INDOOR arbeiten. – aber Straßenstrich im Wohngebiet muss doch wirklich nicht sein!
      = lieber Blaulicht als Strassenstrich im Wohngebiet!!!

      1. und was genau haben sie gegen strassenstrich? die stadt gehört doch allen, nicht nur ihnen? mich stört das nicht. es gibt eben realitäten, mit denen man zurechtkommen muss, in einer stadt. man kann nicht einfach leute verdrängen, nur weil einen persönlich irgendwas stört. sonst sag ich demnächst: „mich stören die alten grantigen leute, die die parkbank besetzen und über jugendliche schimpfen. das muss doch wirklich nicht sein.“

        1. den alten grantigen Leuten verdankt man aber schon alles was man heute hat und besitzt. Vielleicht sind Diese nur entsetzt über die Disziplinlosigkeit und Gewaltbereitschaft der heutigen Zeit. Es kann auch nicht die Aufgabe der Anrainer sein für die Sicherheit von Dirnen zu sorgen. Der Strassenstrich war nie in der Stuwerstrasse sondern in der Zirkusgasse um das Kaffee Renz und bei der Messe im Prater. Und wenn im Umkreis von wenigen hundert Metern mehrere Volks-, Haupt-, Wirschaftsschulen und auch Kindergärten sind erübrigt sich meiner Meinung nach diese ganze Angelegenheit

  5. Ich finde es skandalös, wie die Bevölkerung des Grätzls für Ihr abstruses Anliegen in allen möglichen Medien vereinnahmt wird, die Mehrheit der Anrainer (vor allem die weibliche) ist sicher gegenteiliger Meinung! In ganz Wien hat man den Straßenstrich erfolgreich verboten, nur der 2. Bezirk kann sich aus unerfindlichen Gründen nicht dazu durchringen. Die Folge ist massiver Freierverkehr 365 Tage im Jahr!
    Ich wohne gegenüber von „Bei Gabi“ (seit ca 5 Jahren geöffnet), täglich bis 4 uhr früh geöffnet, in der Nähe 2 Schulen, das Kreisen der Freier ist trotz massiver Beschwerden ungehindert möglich. Ich wohne gerne seit fast 20 Jahren hier, aber es ist eine unerträgliche Belästigung geworden, und verstehe die Untätigkeit der Bezirksverwaltung absolut nicht!

    1. Wenn Sie seit 20 Jahren in der Obermüllnerstraße wohnen, dann wissen Sie ja selbst, dass Ihre eigene Darstellung an ziemlich jedem der von Ihnen vorgebrachten Punkte schlicht und nachweislich falsch ist.

      1. und welcher Punkt ist falsch?

        – ein Großteil der AnrainerInnen vertritt NICHT ihre Meinung!
        – vor „bei Gabi“ waren die Damen bei der Messe+Ausstellungsstraße – seither sind sie erst im Gräzel!
        – in anderen Rotlicht-Regionen hat sich die Situation verbessert – hier im Stuwervietel haben wir die Damen + Freier…

        höchstens die 365 Tage… – stimmt – im Schaltjahr haben wir den Freierverkehr 366 Tage im Jahr!

        aber grundlegend war die Darstellung vollkommen richtig!

        1. Behauptung, dass wir die Bevölkerung des Grätzls vereinnahmen: falsch.
          Behauptung, dass die Achtung von Menschenrechten und Sexarbeit als Arbeit abstrus sei: falsch.
          Behauptung, dass Mehrheit der Anrainer_innen „gegenteiliger“ Meinung wären: nichts als eine Behauptung.
          Behauptung, dass in ganz Wien der Straßenstrich erfolgreich verboten sei: falsch.
          Behauptung, dass der Straßenstrich hier nicht verboten sei: falsch.
          Behauptung, es gäbe an 365 Tagen im Jahr massiven(!) Freierverkehr: falsch und lachhaft.
          Behauptung, dass „Bei Gabi“ täglich bis um 4 Uhr geöffnet sei: falsch.
          Behauptung, dass das Kreisen der Freier ungehindert möglich sei: falsch und jenseits von lächerlich.
          Behauptung, dass die Bezirksverwaltung untätig wäre: falsch.

          Ergo: ihre Stimmungsmache ist von vorne bis hinten unglaubwürdig.

  6. Wir als Anrainer/Familien mit Kindern haben es satt uns tagtäglich mit menschlichen Fäkalien, Urin, gebrauchten Kondomen, Taschentüchern, Lärm und Dreck herumzuplagen. Wir begrüßen daher sämtliche Maßnahmen zur Eindämmung des illegalen Straßenstriches. Weiter so!

    1. Sie tun so, als wäre das Stuwerviertel dreckiger als andere Viertel dieser saubersten Stadt. Das ist es überhaupt nicht.
      Sie tun so, als wäre der Strich in den letzten Jahren nicht bereits massiv eingedämmt worden. Das ist ganz deutlich passiert.
      Und sie tun so, als wäre jedes Mittel Recht. Und das wäre inakzeptabel.

  7. Es soll und muß fűr die Wohnbevőlkerung so stőrungsfrei wie möglich ablaufen;
    weshalb ein Indoorbetrieb immer sicherer und schonender aber anscheinend für manche „Anbieter“ wegen der anfallenden Kosten nicht so lukrativ erscheint. Gerade am
    Tag der „Conchita“ sollte aber eine gewisse Toleranz gelebt werden!
    Die Einstellung zu dem Thema erscheint mir aber in Ő. unaufgeregter und weniger radikal als im „Emmaland“ Deutschand zu sein wo manche Leute Dinge abschaffen wollen, die sich seit menschengedenken nicht abschaffen lassen.
    Die gesetzlichen Bestimmungen hier erscheinen ausreichend und die Polizei versucht diesbezüglich umsichtig und mit Augenmaß ihre nicht leichte Arbeit zu machen.

  8. Wird die Diskussion in der Arena Bar im Netz zu finden sein? Vielleicht auch in einer Version die für Mobilgeräte geeignet ist (ohne Flash)?

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